ÜBER UNS

GESCHICHTE UNSER VEREIN

Analysiert man die aktuelle Lage in unserem Land und vor allem in unserer Provinz Kwilu (Bandundu), gelangen wir zu folgender Feststellung: Noch nie galt die Hauptsorge unserer Führer dem Kampf gegen Armut und Elend unseres Volkes. Denn seit der Unabhängigkeit des Landes hat keine einzige Regierung auch nur einen Sou in unsere Provinz investiert, egal in welchen Sektor. Im Gegenteil, alle noch aus der Kolonialzeit stammenden Infrastrukturen wurden entweder zerstört oder aufgelöst.


1° Schulen

Die Mehrzahl der Schulen in Bandundu wurde durch die Kriege zerstört (zuerst 1960-1965, dann 1990-2009) und nie wieder aufgebaut. Die Kinder lernen in Häusern, die manchmal keine Wände haben, ohne Bücher, ohne Lehrmaterial. Dadurch wird der Lernprozess mühsamer und - manchmal - zwecklos.
Das Schulnetz in der Provinz, einst der Stolz des ganzen Landes, befindet sich heute in einem derartigen Zustand tiefer Zerrüttung, dass man sich fragt, ob der Staat noch seine Regalien erfüllt.


2° Gesundheit:

Die Krankenhäuser sind verlassen, ohne Arzt, ohne Material und ohne Medikamente. Da es an allem mangelt, können sie ihre Aufgabe, die Kranken zu pflegen, nicht mehr erfüllen. Und selbst wenn Privatleute versuchen etwas zu tun, lässt aufgrund der fehlenden Kontrolle alles zu wünschen übrig.


3° Landwirtschaft und Viehzucht:

Die ländlichen Kooperativen, die einst die Aufgabe erfüllten, den Bauern bessere Anbaumethoden zu vermitteln, um die Produktivität zu steigern, gibt es nicht mehr. Die Ölmühlen, die die Palmerzeugnisse der Landbevölkerung aufkauften, wurden verlassen und aufgegeben.

Folgen: Die Bevölkerung von Bandundu fühlt sich heute noch verlassen, erzeugt nichts mehr und fällt in das totale Elend zurück.
Daraus folgt, dass wir uns, dieses Elends und der offenkundigen Tatsache bewusst machen, um aus dieser düsteren Lage herauskommen zu können, und dass uns dies nur durch eigene Anstrengung gelingen kann, dass wir nur durch die gemeinsame Bündelung unserer geistigen und intellektuellen als auch körperlichen Kräfte eine Änderung herbeiführen können. Wir denken, es muss uns gelingen, gemeinsam unsere Überlegungen darauf zu richten, unsere Gesellschaft zu strukturieren, unsere Aktionen zu koordinieren und unsere Entwicklungsprobleme zu lösen.
Deshalb haben wir AFRIKA PAX DOMINI gegründet mit dem Ziel, unsere Bemühungen zu verstärken und all jene zusammen zu bringen, die sich für die Entwicklung unserer Region engagieren.